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Fürther Chefs nervt Gerede um Nürnberg-Hilfe

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Rachid Azzouzi
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Rachid Azzouzi steht vor Spielbeginn für ein Interview auf dem Platz. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild Foto: dpa

Fürth (dpa/lby) - Die Verantwortlichen der SpVgg Greuther Fürth nervt vor dem Saisonfinale gegen den Karlsruher SC das Gerede über die mögliche Schützenhilfe für den Erzrivalen 1. FC Nürnberg. »Der Club sollte sich erstmal auf sich selber verlassen. Das ist auch die Message. Wir spielen für uns. Wir wollen unsere gute Saison auch gut zu Ende bringen. Es ist nicht ein großes Thema für uns«, sagte Sportdirektor Rachid Azzouzi vor dem abschließenden Heimspiel am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga.


Der KSC muss das Geisterspiel im Fürther Ronhof gewinnen, um die zwei Punkte besseren Nürnberger womöglich noch zu überholen und in die Relegation zu schicken. Trainer Stefan Leitl ärgerte sich am Freitag in der Fürther Video-Pressekonferenz darüber, dass es seiner Meinung nach viel zu sehr um den fränkischen Rivalen gehe, ohne den 1. FC Nürnberg namentlich auszusprechen. »Für uns und für unsere Fans steht unser Erfolg an erster Stelle. Wir hätten die Aufmerksamkeit auch mal verdient. Da ist mir zu viel Thema, was passiert bei unserem Nachbarn da drüben«, sagte Leitl.

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Der Fokus liege darauf, in den letzten 90 Minuten der Saison »noch einmal ein gutes Spiel zu zeigen und gegen einen starken Gegner alles zu investieren«, betonte der Coach: »Wir haben in dieser Saison sehr viele gute Spiele gezeigt. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass meine Jungs auch gegen den KSC ein gutes Spiel machen werden. Wir wollen einen guten Abschluss hinbekommen.« Die Fürther könnten im Idealfall mit einem Heimsieg noch von Platz acht auf sechs vorrücken.

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