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Fürth-Coach Leitl: »Es darf nur einen Sieger geben«

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Branimir Hgrota und Cedric Teuchert
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Fürths Branimir Hgrota und Hannovers Cedric Teuchert (l-r.) in Aktion. Foto: Swen Pförtner Foto: dpa

Mit sieben Punkten ist die SpVgg Greuther Fürth beachtlich in die Zweitliga-Saison gestartet. Beim 1:1 in Hannover ist mehr möglich.


Hannover (dpa/lby) - Stefan Leitl lobte die Leistung - und haderte mit dem Ergebnis. Das 1:1 (1:0) beim Bundesliga-Absteiger Hannover 96 war für den Trainer der SpVgg Greuther Fürth in der Gesamtbewertung ein zu geringer Lohn. »Ich glaube, zum Schluss brauchen wir nicht darüber zu sprechen, dass es nur einen Sieger geben darf: Das wäre meine Mannschaft gewesen, bei den Chancen, die wir noch hatten«, sagte Leitl. Mit sieben Punkten aus vier Partien sind die Franken dennoch sehr beachtlich in die 2. Fußball-Bundesliga gestartet.

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Leitls leichte Enttäuschung am Samstag war nachvollziehbar. Branimir Hrgota (83.) und erst recht Tobias Mohr (90.) verpassten in der Endphase den Siegtreffer für mutig agierende Fürther. »Das 2:1 ist uns leider nicht geglückt«, klagte Leitl. Trotzdem machte er seiner Mannschaft ein »großes Kompliment« für eine richtig gute Leistung. »Wir waren ab der ersten Minute sehr präsent auf dem Platz.«

Paul Seguin brachte die Fürther nach 22 Minuten nach einem einfachen Doppelpass mit Tobias Mohr in Führung. Sein Schuss landete leicht abgefälscht von Abwehrspieler Marcel Franke im Netz. »Eine schöne Kombination von der eigenen Strafraumgrenze haben wir gut zu Ende gespielt«, lobte Leitl. »Ab da haben wir das Spiel kontrolliert.«

Das änderte sich nach der Pause. Der eingewechselte 96-Angreifer Hendrik Weydandt glich vor 25 300 Zuschauern nach einem Pass von Marvin Ducksch prompt für die Gastgeber aus (47.). »Den Ausgleich bekommen wir viel zu früh«, kritisierte Leitl. Das Spiel stand danach auf der Kippe. »Wir haben die eine oder andere Welle von Hannover sehr gut überstanden«, lobte der Fürther Coach sein Team.

Am Ende waren die Gäste dem Siegtreffer noch einmal deutlich näher. Trotzdem mochte Routinier Mergim Mavraj nicht groß hadern: »Es gab Phasen, in denen wir gedrückt haben, aber auch Phasen, in denen Hannover mehr vom Spiel hatte.« So lautete das Fazit des Fürther Abwehrspielers: »Im Endeffekt also ein gerechtes Unentschieden.«

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