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Freie Wähler-Chef warnt CSU vor schwarz-grüner Koalition

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Hubert Aiwanger spricht
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Hubert Aiwanger (Freie Wähler), stellvertretender Ministerpräsident, spricht. Foto: Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa Foto: dpa

Deggendorf (dpa/lby) - Freie Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat die CSU vor einer Koalition mit den Grünen nach der Bundestagswahl im September gewarnt. »Immer gut aufpassen, wen Sie zur Tür reinlassen«, sagte Aiwanger am Mittwoch in seiner Rede zum politischen Aschermittwoch in Deggendorf an die Adresse von CSU-Chef Markus Söder. Wenn Söder zeitgleich beim Aschermittwoch der CSU in Passau in einer Kulisse mit Holzofen sitze, müsse er sich überlegen, dass Grünen-Chef Robert Habeck den wegen Feinstaubs am liebsten verbieten wolle. »Schwarz-Grün wäre ein Schreckgespenst«, betonte Aiwanger.


Aiwanger warnte die Union davor, mit den Grünen eine Partei ins Spiel zu bringen, die von Verboten geprägt sei. Wer Skifahren, Autos und Einfamilienhäuser verbiete, erinnere ihn an die DDR. Hier hätten die normalen Menschen auch nur im Plattenbau leben müssen, während die Parteifunktionäre »die grüne Schickeria«, in schönen Einfamilienhäusern lebten. »Wir brauchen eine bürgerliche Perspektive, keine Verbotsperspektive«, sagte Aiwanger. Wenn es der Wähler wolle, stünden die Freien Wähler auch im Herbst in Berlin bereit, Verantwortung zu übernehmen.

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© dpa-infocom, dpa:210217-99-475945/3


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