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Fränkische Brauereien verschenken Tausende Liter Fassbier

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Bier
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Zwei fast volle Biergläser. Foto: picture alliance / Ole Spata/ZB/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Viereth-Trunstadt/Zeil am Main (dpa/lby) - Weil eine fränkische Brauerei in der Corona-Krise keine Fässer verkaufen konnte, will sie rund 10 000 Liter Freibier ausschenken. Wer am Wochenende bei der Brauerei-Gaststätte Kundmüller in Viereth-Trunstadt (Landkreis Bamberg) Essen bestellt oder einen Kasten Bier kauft, darf sich einen halben Liter Bier zapfen. »Das ist uns viel lieber, als unser Bier einfach in den Gully laufen zu sehen«, sagte Geschäftsführer Roland Kundmüller.


Auch die Brauerei Göller aus Zeil am Main (Landkreis Haßberge) will 15 000 Liter Bier nicht einfach wegschütten. Nach Medienberichten meldete sich ein vermeintlicher Offizier bei der Brauerei. »Da sich die Bundeswehr im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus einsetzt, haben wir uns entschlossen, Fassbier zu spenden«, verkündete die Brauerei auf Facebook. Doch der Offizier stellte sich laut Medien als mutmaßlicher Betrüger heraus - die Bundeswehr darf solche Geschenke gar nicht annehmen. Spenden will die Brauerei ihre Fässer trotzdem, heißt es auf der Facebook-Seite. »Es haben uns bereits Anfragen regionaler seriöser Organisationen erreicht.«

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Freibier-Aktion der Brauerei Kundmüller

Zuwendungen an die Bundeswehr

Facebook-Beitrag über mutmaßlichen Betrug

Facebook-Beitrag über Spende an die Bundeswehr


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