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Forschungsprojekt zum Schutz von Rehkitzen bei der Mahd

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Rehkitz
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Ein kleines Rehkitz liegt in einem Maisfeld. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Zum Schutz von Rehkitzen und anderen Wildtieren bei der Mahd will das Landwirtschaftsministerium rund eine Million Euro in ein Forschungsprojekt investieren. »Wir wollen den bayerischen Landwirten noch effektivere Mittel zur Vermeidung von Wildtierverlusten bei der Mahd an die Hand geben«, erklärte Ministerin Michaela Kaniber (CSU) am Montag.


Mit Beginn der Frühjahrsmahd Anfang Mai ist das Risiko für die Tiere besondershoch: Sie laufen Gefahr, von landwirtschaftlichen Maschinen erfasst zu werden. Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft verenden dabei schätzungsweise 100 000 Rehkitze und Wildtiere jährlich.

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Das Projekt wird von den Landesanstalten für Landwirtschaft sowie Wald und Forstwirtschaft in Kooperation mit der Technischen Universität München durchgeführt. Erste Ansätze konzentrierten sich den Angaben nach auf technische Mittel wie den Einsatz von Drohnen - nun soll die Forschung ausgeweitet werden.

Das Verhalten der Rehe werde in verschiedenen Modellregionen wildbiologisch erforscht, hieß es weiter. Dabei sollen Maßnahmen entwickelt werden, um die Gefahr bei der Mahd zeitlich und räumlich besser einschätzen zu können. Außerdem sollen Methoden erprobt werden, um die Wildtiere aufzuspüren und zu vergrämen.

Mitteilung des Ministeriums

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