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Flick über Transfers: Trainer muss »ein Vetorecht haben«

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Hansi Flick
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Trainer Hansi Flick von München kommt vor einem Spiel in das Stadion. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - Ein Trainer braucht nach Ansicht von Bayern Münchens Hansi Flick (55) ein Einspruchsrecht bei Transfers. »Es sind zwei Punkte, die meines Erachtens wichtig sind: Ein Verein muss eine Philosophie haben, welchen Fußball er spielen lassen will, und für was stehen wir. Deswegen wird ein Trainer geholt, dem zugetraut wird, diese Philosophie umzusetzen. Dann geht es um die Spieler, die den vorhandenen Kader ergänzen oder verstärken sollen. Wenn es um Neuzugänge und Verstärkungen geht, muss der Trainer aus meiner Sicht ein Vetorecht haben«, sagte Flick der »Sport Bild«.


Flick war in München Anfang November als Nachfolger von Niko Kovac zum Cheftrainer befördert worden. Im Dezember wurde verkündet, dass er mindestens bis Saisonende bleibe. Es wird erwartet, dass der Rekordmeister den sehr erfolgreichen früheren Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw längerfristig binden will. Das deutete schon Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an.

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Flick lobte die Diskussionskultur beim FC Bayern in Kaderangelegenheiten. »Wir können hier im offenen Dialog über alles sprechen. Natürlich hat das Trainerteam Ideen im Kopf, deswegen ist es entscheidend, dass man die Dinge kommuniziert und diskutiert«, sagte er. An der Verpflichtung von Schalkes Torwart Alexander Nübel für den Sommer war Flick nicht beteiligt. »Ich wurde nicht gefragt. Ich wusste aber natürlich, dass er verpflichtet wird«, sagte er. »Das war ein Thema, das die nächste Saison betroffen hat, ein Vorgriff auf die Zukunft, bei dem ich auch nicht zwingend eingebunden werden musste.«

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