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Feiernde springen auf Feuerwehrautos und behindern Retter

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Augsburg (dpa/lby) - Bei einem Feuerwehreinsatz sind in Augsburg zwei Jugendliche aus Spaß auf die Einsatzfahrzeuge gesprungen und haben die Brandschützer behindert. Wie die Berufsfeuerwehr am Montag mitteilte, konnten die Retter am frühen Sonntagmorgen mit ihren Fahrzeugen kaum die Maximilianstraße in der Innenstadt passieren, weil in der Nacht so viele Feiernde die Straße bevölkerten. »Ein Durchkommen war nur sehr erschwert möglich, was zu massiven Zeitverlusten führte«, erklärte Feuerwehrsprecher Friedhelm Bechtel.


Ein Jugendlicher sei dabei kurz nach Mitternacht auf ein Trittbrett des Leitwagens gesprungen und bis zur Einsatzstelle mitgefahren. Ein weiterer habe einfach den Wagen mit der Drehleiter geentert. Der Einsatz in einem Hotel war dann glücklicherweise schnell beendet, denn die Berufsfeuerwehr wurde durch einen Fehlalarm alarmiert.

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Die Einsatzkräfte beschwerten sich auch darüber, dass die Feiernden trotz der Corona-Krise keinen Abstand zu den Feuerwehrleuten oder untereinander hielten. »Wir schützen Augsburg - aber wer schützt uns?«, fragte Bechtel. Die Maximilianstraße ist die bekannteste Feiermeile in Bayerns drittgrößter Stadt.


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