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FC Bayern-Sportdirektorin: Eigenständigkeit der Bundesliga

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Bianca Rech, sportliche Leiterin vom FC Bayern München
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Bianca Rech, sportliche Leiterin vom FC Bayern München. Foto: Adam Pretty/Getty Images Europe/Pool/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - Bianca Rech hat eine Eigenständigkeit der Frauenfußball-Bundesliga ins Gespräch gebracht. Die Sportdirektorin des Tabellenführers FC Bayern München sagte der »Sport Bild«, vielleicht wäre das das Richtige. In jedem Fall brauche es schnellstmöglich Veränderungen, um die Marke Frauenfußball-Bundesliga zu stärken. Beim Deutschen Fußball-Bund gäbe es Stillstand. »Die Frage ist legitim, ob wir unter einem anderen Dach besser aufgehoben wären.« Die Ausgliederung der Frauenfußball-Bundesliga in die Deutsche Fußball Liga wird schon länger diskutiert.


Deutschland hätte sich zu lange auf alten Erfolgen ausgeruht und müsse nun einiges aufholen. Als Beispiel nannte Rech England. »Jede Spielerin muss zum Beispiel einen Vertrag mit Mindestlohn haben. In Deutschland passiert nichts in diese Richtung. Wir haben noch immer Diskussionen, wann wir wo unter der Woche spielen können, weil manchen Spielerinnen arbeiten gehen müssen oder Vereine kein  Flutlicht haben«, kritisierte die Bayern-Sportdirektorin.

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Die Qualität im deutschen Frauenfußball sei vorhanden. »Spielerinnen aus dem Ausland würden sich schneller für deutsche Vereine entscheiden, wenn wir wieder mehr Sichtbarkeit erzeugen würden«, sagte Rech.

© dpa-infocom, dpa:210331-99-39114/2

Sport Bild-Interview (Bezahlschranke)


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