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Fast komplette Abdeckung beim Digitalfunk für Polizei

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Königsbrunn (dpa/lby) - Der Digitalfunk für Bayerns Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste funktioniert vier Jahre nach der flächendeckenden Einführung so gut wie vollständig. Die derzeit 946 Funkmasten deckten 99 Prozent der Fläche ab, sagte der Leiter der Leitstelle für den Digitalfunk, Johann Skwara, bei einem Besuch von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag in Königsbrunn bei Augsburg. Die sogenannte Autorisierte Stelle Bayern für den Digitalfunk ist bei der dortigen Bereitschaftspolizei angesiedelt.


»Wir sind im Großen und Ganzen mit dem Netz zufrieden«, erläuterte Skwara. Die Alpen seien jedoch kein einfaches Gebiet für den Digitalfunk. Probleme gebe es lediglich in Gebäuden mit dicken Mauern. »Der Digitalfunk ist prinzipiell für das freie Feld gemacht.« In der Leitstelle wird der gesamte Digitalfunk für Bayern technisch überwacht. Herrmann nannte die Autorisierte Stelle »etwas ganz Besonderes. Wir machen aber kein großes Aufhebens davon.«

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Der Digitalfunk wird im Freistaat von rund 480 000 Menschen genutzt und löste den veralteten analogen Funk ab. Davon sind nur gut 40 000 Polizisten. Die große Mehrheit von 320 000 Nutzern sind Feuerwehrleute. Hinzukommen etwa 115 000 Mitarbeiter bei den Hilfsorganisationen wie BRK oder Technisches Hilfswerk (THW).