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Ex-OB Ude: Schlimmste Zeiten der SPD sind überwunden

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Christian Ude
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Christian Ude (SPD), ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt München. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

Augsburg (dpa/lby) - Münchens früherer SPD-Oberbürgermeister Christian Ude sieht die die schlimmsten Zeiten für seine Partei als überwunden an. Die Sozialdemokratie sei die Rolle des Prügelknaben losgeworden. »Nicht durch eigene Genie-Taten, sondern durch die verheerenden Fehler von FDP und CDU in Thüringen«, sagte Ude der »Augsburger Allgemeinen« (Samstag). Der Stimmungswandel sei bereits bei der Wahl in Hamburg sichtbar geworden.


Ude lobte auch den bayerischen CSU-Ministerpräsidenten Markus Söder. Dieser sei jetzt ein Ministerpräsident, der den Erwartungen an dieses Amt gerade bei kritischen Themen gerecht werde. Gerade in der Krise der Union in Thüringen habe Söder sehr geschickt agiert: »Er war der Erste im Lager der Unionsparteien, der das "No-Go" formuliert und Klartext gesprochen hat, und zwar in einem sehr erfreulichen Sinn.«

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In Thüringen war im Februar der FDP-Politiker Thomas Kemmerich zum Regierungschef gewählt worden - auch mit Stimmen der AfD. Nach einer bundesweiten Protestwelle trat er wenig später zurück.


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