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EU verlängert Genehmigung für Bayern-Fonds bis Jahresende

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Albert Füracker
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Albert Füracker (CSU) bei einer Pressekonferenz. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

München/Brüssel (dpa) - Der eigentlich nur bis zum Sommer genehmigte Rettungsschirm Bayern-Fonds kann nun bis zum Jahresende angeschlagenen Unternehmen helfen. Die EU verlängerte die bisherige Genehmigung für den staatlichen Hilfsfonds. »Unser Einsatz war erfolgreich. Das ist ein gutes Signal der Europäischen Kommission für die bayerischen Unternehmen«, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag in München. Leider sorge Pandemie weiterhin für viel Ungewissheit - auch in der Wirtschaft. »Die frühzeitige Verlängerung schafft Rechts- und Planungssicherheit und ist im Interesse aller.«


Der 46 Milliarden Euro schwere Bayern-Fonds war im vergangenen August erstmals von der EU genehmigt worden. Er soll die von der Corona-Krise getroffene Wirtschaft bei Bedarf unterstützen und auch für die Unternehmen greifen, die etwa wegen ihrer Größe mit weniger als 250 Mitarbeitern oder fehlender bundesweiter Bedeutung nicht unter den Rettungsschirm des Bundes schlüpfen können. Der Fonds umfasst unter anderem Garantien von bis zu 26 Milliarden Euro sowie Staatsbeteiligungen von bis zu 20 Milliarden Euro. Mit dem Kapital und den Garantien soll verhindert werden, dass Unternehmen in Schieflage zu Übernahmekandidaten für Investoren werden.

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© dpa-infocom, dpa:210222-99-543253/2

Mitteilung der EU-Kommission


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