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Erzbistum München und Freising empfiehlt Verhaltensregeln

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München (dpa/lby) - Das Erzbistum München und Freising rät den katholischen Pfarreien angesichts der Coronavirus-Epidemie zu strengen Vorsichtsmaßnahmen. Alle Veranstaltungen, die nicht zwingend jetzt durchgeführt werden müssten, sollten abgesagt oder verschoben werden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern, heißt es in einer Empfehlung, die das Erzbischöfliche Ordinariat am Donnerstag in München veröffentlichte. »Dazu müssen wir auch als Kirche unseren Beitrag leisten und verantwortlich handeln.«


Die Erzdiözese empfiehlt etwa bei Gottesdiensten, dass sich nicht mehr als 100 Menschen in einer Kirche aufhalten. Die Anwesenden sollten Hygienemaßnahmen strikt einhalten und ausreichend Abstand zu anderen Menschen wahren. Auch bei Veranstaltungen wie Chorproben, Seniorennachmittage oder Treffen zur Erstkommunionvorbereitung sei über eine Absage oder Verschiebung nachzudenken.

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Im Erzbistum hatte am Mittwochabend ein Krisenstab getagt. Zu den Empfehlungen gehört auch, bis Ostern geplante reguläre Firmungen zu verschieben. Taufen und Trauungen seien nicht in jedem Fall zu verschieben und könnten unter Beachtung der Hygienevorgaben im kleinen Kreis gefeiert werden. Bei einer größeren Gästezahl solle man über eine Verschiebung oder eine Anpassung des Rahmens nachdenken, so der Rat des Krisenstabs.

Die Kirche müsse aber ihrem Kernauftrag nachkommen, gerade bei der Sorge für Kranke und Sterbende. »Dazu gehören wesentlich die Eucharistie, die Krankensalbung und das Bußsakrament. Beerdigungen müssen natürlich stattfinden.«

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