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Erstes Nationales Naturmonument: Donaudurchbruch bei Kelheim

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Donaudurchbruch
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Ein Ausflugsschiff fährt durch den Donaudurchbruch. Foto: Armin Weigel/dpa/Archiv Foto: dpa

Kelheim (dpa/lby) - Der Donaudurchbruch bei Kelheim - die Weltenburger Enge - ist das erste Nationale Naturmonument (NNM) im Freistaat. Damit wird das Tal unter besonderen Schutz gestellt, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gemeinsam mit Umweltminister Thorsten Glauber (FW) und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) am Donnerstag offiziell bekanntgaben. Nationale Naturmonumente werden wie Naturschutzgebiete behandelt.


Glauber bezeichnete die Weltenburger Enge als herausragenden Ort und als Hotspot der Artenvielfalt. »Mit ihren sagenumwobenen Felsstrukturen prägt sie die Region in einzigartiger Weise.« König Ludwig habe diese Besonderheit bereits 1840 erkannt und die Gegend zum Naturschutzgebiet gemacht, so der Minister.

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Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) begrüßte die Schaffung des ersten NNM in Bayern. »Wir halten das Gebiet jedoch für zu klein«, teilte LBV-Vorsitzender Norbert Schäffer mit. »Erst wenn auch das Umfeld für die Natur massiv aufgewertet wird, ist das Nationale Naturmonument ein Gewinn.«

Die Kategorie NNM ist im Bundesnaturschutz verankert und nun erstmals in Bayern vergeben worden. Nationale Naturmonumente sind dem Ministerium nach Gebiete, die aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, kulturhistorischen oder landeskundlichen Gründen sowie wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit von herausragender Bedeutung sind.

Pressemitteilung