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Erster »Shoppingsamstag«: Handel schöpft Hoffnung

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Eine Frau betritt ein Geschäft in München durch eine Tür, neben dem ein Schild mit der Aufschrift «Nur Eingang» steht. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Bayerns Einzelhandel schöpft nach dem massiven Einbruch im Zuge der Corona-Pandemie wieder etwas Hoffnung. Der erste »Shoppingsamstag« nach der Lockerung der Corona-Regeln sei überraschend gut angelaufen, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Trotz Aprilwetters mit Regengüssen hätten sich teilweise sogar Schlangen vor den Geschäften gebildet.


Ohlmann schätzte das Kundenaufkommen auf etwa 50 bis 60 Prozent eines normalen Samstagsgeschäfts. Dies sei ebenso wie bei den Umsätzen zwar nur ein »kleiner Vitaminstoß« für die Branche, jedoch besser als nichts. Mit der Disziplin beim Maskentragen, der Einhaltung der Abstandsregeln und der Beschränkung der Verkaufsflächen hätten Kunden und Handel ihre Hausaufgaben gemacht. Jetzt komme es darauf an, auf dem Weg der Lockerungen weiterzugehen.

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Aus Sicht der Branche ist es vor allem nötig, die Gastronomie wieder öffnen zu lassen und die Begrenzung der Verkaufsflächen auf 800 Quadratmeter wieder aufzuheben. »Dann erst wird es auch im Handel wieder richtig flutschen«, sagte Ohlmann.

Am Montag hatten nach gut fünfwöchiger Pause wegen der Corona-Pandemie Geschäfte jenseits des täglichen Bedarfs wie Modeläden und Buchhandlungen in Bayern wieder öffnen dürfen. Die meisten Branchen müssen allerdings ihre Verkaufsfläche derzeit auf maximal 800 Quadratmeter reduzieren, falls sie größer ist.


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