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Erneute Ausreisetests in Tirol: Sorgen um Mutation

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Ein Polizist kontrolliert Fahrzeuge auf der Pass-Thurn-Straße
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Ein Polizist kontrolliert Fahrzeuge auf der Pass-Thurn-Straße. Foto: Expa/Johann Groder/APA/dpa Foto: dpa

Innsbruck (dpa) - In Tirol sind die Kontrollen zur erneuten Ausreisetestpflicht am Mittwoch problemlos angelaufen. Seit Mittwoch muss jeder, der das österreichische Bundesland sowie den Bezirk Kufstein in angrenzende Bundesländer, Richtung Bayern oder Italien verlassen will, einen negativen Coronatest vorweisen. Durchreisende sind nicht betroffen. 


Grund für die zunächst bis zum 14. April befristete Maßnahme ist ein verstärktes Auftreten der britischen Virusmutation mit weiteren Mutationsmerkmalen (E484K-Zusatz). Die Kontrollen
fänden stichprobenartig rund um die Uhr oder temporär statt, sagte ein Polizeisprecher der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

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In Tirol gibt es mit Stand Dienstag 260 aktiv-positive Fälle dieser britischen Variante mit dem E484K-Zusatz. Die Testpflicht gilt für Personen mit Wohnsitz in Tirol sowie für Menschen, die sich durchgehend über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden in Tirol aufgehalten haben.

Eine ähnliche Maßnahme war erst vor drei Wochen zu Ende gegangen. Damals galt der Schritt der in Tirol verbreiteten Südafrika-Variante, die auch mittels umfangreicher Test und Kontakt-Nachverfolgungen stark zurückgedrängt werden konnte. Es wurden zuletzt nur mehr etwa 25 damit Infizierte gezählt.

© dpa-infocom, dpa:210331-99-41196/2

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