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Entwarnung nach Fäkalienfluss in Bodensee

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Hinweisschild zur Sperrung eines Uferabschnitts
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Ein Uferabschnitt am Bodensee bei Friedrichshafen ist mit einem Hinweisschild und einem Absperrband für Badegäste gesperrt. Foto: Marcus Fey Foto: dpa

Friedrichshafen (dpa/lsw) - Mehr als eine Woche nach der Verunreinigung mit Fäkalien und Abwasser in einem Teil des Bodensees haben die Behörden Entwarnung gegeben. Am Ufer bei Friedrichshafen-Manzell und Fischbach könnten die Menschen jetzt wieder baden, teilten die Stadt Friedrichshafen und das Landratsamt Bodenseekreis am Freitag mit. Laborproben des Badewassers vom Dienstag und Mittwoch hätten Werte »deutlich unterhalb der Grenzwerte nach EU-Badewasserrichtlinie« ergeben.


Das Gesundheitsamt des Bodenseekreises bewerte die Wasserqualität an den Badeplätzen Freizeitgelände Manzell, Frei- und Seebad Fischbach und auch an den östlich gelegenen Strandabschnitten am Seemooser Horn deshalb wieder als gut. Das Badeverbot hatte für einen etwa einen Kilometer langen Uferabschnitt gegolten.

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Das verschmutzte Wasser war wegen eines verstopften Rohrs in den See gelangt. Es war am Mittwoch der vergangenen Woche repariert worden. Dem Landratsamt Bodenseekreis zufolge haben sich bislang 227 Menschen gemeldet, die mit dem verunreinigten Wasser in Kontakt gekommen und erkrankt sind. Demnach hatten sich die Menschen in nahezu allen Fällen infiziert, bevor die Verstopfung beseitigt worden und die Keimbelastung abgeklungen war. Sieben Betroffene haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ravensburg Strafanträge wegen Körperverletzung gestellt.

Mitteilung der Behörden