EM-Regularien: Tickets, Kapazitäten, Reisebeschränkungen

Ein Fußballspieler spielt den Ball
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Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Budapest plant mit einer vollen EM-Arena, Bilbao und Dublin wurde die Gastgeberrolle entzogen. Ob in München tatsächlich Fans Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Stadion sehen dürfen, bleibt abzuwarten. Bei der Ticket-Vergabe könnte gelost werden.


München (dpa) - Die UEFA hat München als EM-Standort bestätigt, in Bilbao und Dublin dagegen finden keine Partien des diesjährigen Kontinentalturniers statt. Was passiert mit den Tickets? Wie viele Zuschauer dürfen in welche Stadien? Und welche Reisebeschränkungen gibt es wegen der Coronavirus-Pandemie?

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TICKETS: Nach Angaben der UEFA ist das offizielle Ticketportal für alle Spielorte außer München geschlossen. Fans, die ihre bereits erworbenen Karten für Spiele in München zurückgeben wollen, haben dafür noch bis zum kommenden Montag über das Portal der UEFA (»euro2020.com/tickets«) Zeit. Sollten mehr Tickets verkauft worden sein als am Ende tatsächlich Fans ins Stadion dürfen, wird gelost, welche Eintrittskarten storniert werden müssen. Verlierer des Los-Entscheides bekommen ihr Geld für die Tickets zurück.

CORONA-AUFLAGEN: »Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 verändern sich fortlaufend, weshalb es sehr schwierig werden könnte, deine Reise in eine Gastgeberstadt aus dem Ausland zu planen.« Mit diesen Worten weist die UEFA auf ihrer Homepage auf die Einschränkungen und Auflagen wegen der Coronavirus-Pandemie hin. Detailliert wird dort aufgeführt, was für welches Land für welche Reisende gilt. Für jedes Stadion sind jedoch vorgesehen: ein 30-Minuten-Zeitfenster zum Eintritt, Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Temperaturmessungen, Covid-19-Schnelltests.

STADIEN: Sevilla ist als neue Ausrichterstadt der EM dazugekommen. Die vier Partien von Gastgeber Spanien und ein Achtelfinale, die ursprünglich in Bilbao im Baskenland angesetzt waren, finden wegen unerfüllbarer Corona-Auflagen im Baskenland nun im Stadion »La Cartuja« in der Hauptstadt der südspanischen Region Andalusien statt. Die drei Spiele der Gruppe E, die in Dublin geplant waren, werden in St. Petersburg ausgetragen. Das für Dublin angesetzte Achtelfinale wird im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen.

GASTGEBERSTÄDTE: Damit sind Amsterdam, Baku, Budapest, Bukarest, Glasgow, Kopenhagen, München, London, Rom, Sevilla und St. Petersburg die elf Gastgeberstädte der EM.

ZUSCHAUERKAPAZITÄT: Ob am Ende wirklich die 14 500 Zuschauer in München ins Stadion dürfen, bleibt abzuwarten. Zunächst einmal aber erfüllten alle Ausrichterstädte die Vorgabe der Europäischen Fußball-Union, Zuschauer zuzulassen. So planen die weiteren Städte:

St. Petersburg und Baku: Kapazität von 50 Prozent des Stadions Budapest: strebt 100 Prozent Auslastung an (strenge Einlassauflagen) Amsterdam, Bukarest, Glasgow, Kopenhagen, Rom und Sevilla: 25 bis 33 Prozent London: minimale Kapazität von 25 Prozent - wobei der englische Verband FA auf mehr Zuschauer für die Partien der K.o.-Runde hofft. »Wir hoffen, dass wir eine Kapazität von 50 Prozent für diese Spiele haben können, aber das ist nicht unsere Entscheidung, sondern das entscheiden die Behörden«, sagte FA-Chef Mark Bullingham am Freitag.

© dpa-infocom, dpa:210424-99-333614/3

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