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Elfjährige in München von Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt

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Das Blaulicht eines Polizei-Einsatzfahrzeuges leuchtet. Foto: Marcus Führer/Archivbild Foto: dpa

Es ist der Alptraum aller Eltern: Ein Mann überfällt ein kleines Mädchen mitten am Tag und missbraucht es. Die Polizei fahndet nach dem Täter. Dass er maskiert war, macht die Sache schwierig.


München (dpa/lby) - In München ist nach Angaben der Polizei ein elfjähriges Mädchen von einem Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt worden. Die Tat habe sich im Stadtteil Obergiesing ereignet, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Der Mann habe das Kind am Dienstagnachmittag unvermittelt angegriffen, in ein Gebüsch gezerrt, ihm den Ranzen heruntergerissen und es schwer sexuell missbraucht. Der Täter habe die Flucht ergriffen. Die Ermittlungsgruppe »Wolf« fahnde nach ihm. Es handele sich um »eine seltene, aber sehr schwerwiegende Tat«, sagte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins.

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Landläufig werde eine Tat wie die in Obergiesing als Vergewaltigung bezeichnet, erklärte da Gloria Martins. Juristisch handele es sich wegen des jungen Alters des Opfers um einen Fall schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Das Mädchen habe sich nach der Tat seiner Mutter anvertraut, die die Polizei alarmierte, sagte Ignaz Raab, Leiter des Kommissariats 15 für Sexualdelikte. Es gebe keine Zweifel, dass die Schilderungen des Opfers zutreffend sind. Die leichten Verletzungen der Elfjährigen passten zum Tatort, außerdem seien Spuren gesichert worden. Zwei Passantinnen hätten die Tat gesehen und sich bei der Polizei gemeldet, berichtete Raab weiter. Sie hätten diese aber nicht als sexuellen Übergriff erkannt.

Am Tatort, der in der Nähe einer Grund- und einer Mittelschule liegt, sei die Polizei nun sichtbar präsent, sagte da Gloria Martins.