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Eishockey-WM in Schweiz vor Absage: »Keine lange Diskussion«

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Franz Reindl
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Franz Reindl, Präsident Deutscher Eishockey-Bund (DEB). Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - Wegen den Coronavirus-Pandemie droht auch der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz im Mai die Absage. Der Weltverband IIHF hat für kommende Woche eine Sitzung zu dem Thema einberufen, könnte aber schon durch eine für Freitag angekündigte Entscheidung des Schweizer Bundesrates vor vollendete Tatsachen gestellt werden. »Ich erwarte keine lange Diskussion, weil die Fakten und die Dimensionen dieses Virus' in der Welt sich noch dramatisch ins Negative wenden werden. Das ist mein Gefühl«, sagte der deutsche Verbandspräsident Franz Reindl, der auch im Council der IIHF sitzt.


Die WM ist vom 8. bis 24. Mai in Zürich und Lausanne geplant. Zum aktuellen Zeitpunkt und solange es noch keine offizielle Absage des Events gebe, bereite sich der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) noch auf das Turnier vor, sagten Reindl und Sportdirektor Stefan Schaidnagel am Freitag. Die Spieler seien »dazu angeleitet, sich »fit und gesund zu halten«, sagte Schaidnagel. Die Deutsche Eishockey Liga hatte wegen der Pandemie ihre Saison vor Beginn der Playoffs abgebrochen.

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Der Schweizer Bundesrat entscheidet am Freitag darüber, ob Maßnahmen wie ein Veranstaltungsverbot fortgeführt oder intensiviert werden. Die Entscheidung werde »dramatisch« ausfallen, vermutete Reindl.


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