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Einzelhandel boomte im Februar

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Fürth (dpa/lby) - Der bayerische Einzelhandel hat im Februar noch einmal blendende Geschäfte gemacht. Die Umsätze zogen preisbereinigt um 7,7 Prozent an, wie das Landesamt für Statistik in Fürth am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Beschäftigten stieg leicht um ein Prozent. Den stärksten Anstieg gab es im Bereich sonstiger Einzelhandel, zu dem auch der Versandhandel zählt. Dort stiegen die Umsätze um 13,2 Prozent.


Obwohl die Corona-Krise im Februar bereits einen Schatten warf - Ende Januar hatte es den ersten Fall in Bayern gegeben - zeigen die Zahlen keine deutlichen Spuren, die in Richtung Hamsterkäufe deuten würden. So legte der Einzelhandel ohne Lebensmittel mit 7,9 Prozent schneller zu als der Einzelhandel mit Lebensmitteln, dessen Umsätze preisbereinigt um 7,3 Prozent stiegen.

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Auch das Landesamt weist darauf hin, dass man die Unternehmen nicht nach den Ursachen für die Umsatzanstiege befragt habe. »Ob und inwieweit mögliche »Hamsterkäufe« im Zuge der derzeitigen Corona-Krise sich bereits im Ergebnis widerspiegeln, muss insofern derzeit noch als offen angesehen werden.«


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