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Ehemaliger Würzburger Bischof Scheele bestattet

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Paul-Werner Scheele
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Der Würzburger Altbischof Paul-Werner Scheele ist zu sehen. Foto: Markus Hauck/Bistum Würzburg/Archiv Foto: dpa

Würzburg (dpa/lby) - Der ehemalige Würzburger Bischof Paul-Werner Scheele ist bestattet worden. Nach einem Requiem wurde der Sarg am Samstag in der Krypta des Würzburger Doms beigesetzt. An der Beerdigung nahm unter anderem Kardinal Reinhard Marx teil, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising. Zu der Zeremonie kamen nach Angaben eines Bistumssprechers rund 1000 Menschen.


Der Bestattung waren in den vergangenen Tagen zwei Totenmessen und eine Trauerprozession vorausgegangen. Am Mittwoch war der Sarg mit Scheeles Leichnam vorübergehend in einer Kirche aufgebahrt worden, damit die Menschen Abschied nehmen konnten.

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Scheele starb am 10. Mai im Alter von 91 Jahren. Der 2003 emeritierte Bischof war fast 25 Jahre oberster Kirchenmann in Würzburg gewesen. Der gebürtige Sauerländer hatte sich zu Amtszeiten und darüber hinaus besonders für die Ökumene eingesetzt. Der derzeitige Bischof Franz Jung wolle seinem Vorgänger künftig jährlich zum Todestag gedenken, teilte das Bistum mit.

Die letzte Beerdigung eines Diözesanbischofs im Würzburger Dom liegt dem Bistum zufolge 40 Jahre zurück. Damals war Josef Stangl in der Krypta beigesetzt worden.