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Django Asül dank Corona in »Frührente«

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Django Asül spricht im Hofbräuhaus
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Django Asül, Kabarettist, spricht beim Maibock-Anstich im Hofbräuhaus. Foto: Felix Hörhager/dpa/Archivbild Foto: dpa

Passau (dpa/lby) - Der Kabarettist Django Asül fühlt sich in der Corona-Krise wie ein Frührentner. »Corona hat mich, wie viele andere Kollegen auch, in die Frührente versetzt«, sagte er der »Passauer Neuen Presse« (Mittwoch). »Eigentlich bin ich also mit 48 schon da, wo ich mich eher mit 78 vermutete.«


Denn auch wenn ab September Veranstaltungen mit Sicherheitsabstand und deutlich weniger Zuschauer als normalerweise möglich wären, sei das für die Kabarettszene keine Perspektive. »Diese Kalkulation würde jede Veranstaltung in die Verlustzone drücken, weil noch nicht mal die Saalmiete und die Technik-Kosten abgedeckt wären.«

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Was der Politik für die freie Kulturszene einfalle, sei »eine spannende Frage«, sagte er der Zeitung. Viele ältere Kollegen hätten sich durch jahrelange Arbeit zwar ein gewisses finanzielles Polster zulegen können. »Aber für viele jüngere Kollegen und vor allem für freie Theater und Veranstalter wird die Luft eigentlich nach zwei, drei Monaten schnell sehr dünn.«

Der Kabarettist warnte: »Wenn aber viele Theater dicht machen müssten und all die Abertausende von Künstlern, Technikern, Gastro-Leute und Veranstalter auf Dauer dem Staat auf der Tasche liegen würden, macht das nicht nur die Kulturlandschaft ärmer, sondern auch den Freistaat.«

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