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Deutsche Pfandbriefbank kassiert ihr Jahresziel

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Deutsche Pfandbriefbank
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Das Logo der Deutsche Pfandbriefbank (pbb). Foto: Andreas Gebert/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - Drohende Kreditausfälle infolge der Corona-Krise durchkreuzen jetzt auch die Gewinnpläne der Deutschen Pfandbriefbank. Die Risikovorsorge für faule Kredite und das Bewertungsergebnis seien wegen der Unsicherheit über die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Immobilienmärkte »nicht belastbar vorhersehbar«, teilte der Immobilienfinanzierer am Montagabend nach Börsenschluss in München mit. Nach einem herben Gewinneinbruch im ersten Quartal nahm der Vorstand seine Gewinnprognose für 2020 zurück.


Im ersten Quartal konnte sich die Pfandbriefbank vor Steuern gerade noch in der Gewinnzone halten. Wegen hoher Rückstellungen für wackelnde Kredite und gestiegene Risikoaufschläge sackte der Vorsteuergewinn gemessen am Vorjahreszeitraum um rund 96 Prozent auf nur 2 Millionen Euro ab. Die erhöhte Risikovorsorge schlug mit 34 Millionen Euro negativ zu Buche, nachdem sie ein Jahr zuvor nur eine Million betragen hatte. Die kompletten Quartalszahlen will die Bank am 13. Mai vorlegen.

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Für den Gewinneinbruch machte der Vorstand fast ausschließlich die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise verantwortlich. Ohne die Sonderbelastungen durch die Virus-Pandemie hätte das Vorsteuerergebnis bei 47 Millionen Euro gelegen, hieß es. Das wäre fast genauso viel wie ein Jahr zuvor.

Eine neue Prognose für das laufende Jahr will Pfandbriefbank-Chef Andreas Arndt abgeben, »sobald dies wieder verlässlich möglich ist«. Bei der Bilanzvorlage Anfang März hatte er sich 2020 einen Vorsteuergewinn von 180 bis 200 Millionen Euro zum Ziel gesetzt.

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