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Deutsche Judoka peilen WM-Medaillen an

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Peter Frese
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Peter Frese. Foto: Jonas Güttler/Archivbild Foto: dpa

Kienbaum (dpa) - Zwei bis drei Medaillen wollen die deutschen Judokas bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Japan holen. »Ich bin zuversichtlich, dass wir in Tokio vorne mitkämpfen«, sagte Peter Frese, der Präsident des Deutschen Judobundes (DJB) am Donnerstag im Trainingszentrum Kienbaum. Dort bereiten sich die deutschen Spitzenathleten derzeit auf die WM vor, die vom 25. August bis 1. September in der Olympia-Stadt 2020 Tokio stattfinden wird.


In Kienbaum wurde am Donnerstag die neue Judohalle eingeweiht, in der sich die Athleten unter anderem auch auf die Olympischen Spiele 2020 vorbereiten werden. »Diese Halle ist ein Traum«, sagte Frese. »Das wollen wir zurückzahlen mit dem, was wir am besten können: Mit Medaillen.« Dirk Schimmelpfennig, der Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes, lobte die Halle als »Meilenstein«, die eine optimale Vorbereitung ermögliche.

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»Dieses Umfeld sucht seinesgleichen«, sagte DJB-Sportdirektor Ruben Goebel über das Trainingszentrum Kienbaum. »Wir haben hier eine neue Judohalle, die keine Wünsche offen lässt.« Er sei daher auch überzeugt, dass das deutsche Team der Bundestrainer Claudiu Pusa und Richard Trautmann »topfit und mit den besten Voraussetzungen« zur WM nach Tokio reise. Frese prophezeite: »Diese WM wird ein einmaliges Erlebnis, das wird dann nächstes Jahr noch von Olympia getoppt.«

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