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DAV: Keine Windkraftanlagen in alpinen Ruhezonen

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München (dpa/lby) - Der Deutsche Alpenverein (DAV) will keine neuen Hütten, Wege, Skigebiete und Seilbahnen - und sieht auch Windräder in der Bergwelt kritisch. In geschützten alpinen Zonen sollten keine Solar- und Windkraftanlagen stehen, sagte DAV-Präsident Josef Klenner am Mittwoch bei einer Veranstaltung zum 150-jährigen Bestehen des Verbandes. »Wir wollen nicht die wenigen Naturräume, die wir noch haben, durch solche Anlagen zerstören.«


Die Alpen seien im Fokus des Klimawandels, der sich hier besonders zeige, es gebe aber auch große Ressourcen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, vor allem bei der Wasserkraft, sagte DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher. Hier ergebe sich ein Spannungsverhältnis: »Wie viel erneuerbare Energien können wir aus unseren Naturräumen ziehen?«

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Am 9. Mai 1869 hatten drei Dutzend Bergbegeisterte in München den DAV gegründet, damals mit dem Ziel einer Erschließung für alle. Heute muss der Verband immer wieder den Ausgleich zwischen den Interessen der Mitglieder, sportlichen Zielen und Umweltbelangen suchen. Beim Klettern und beim Skitourengehen wurden Regeln entwickelt, die Sport und Naturschutz zusammenbringen. Derzeit wird um den rechten Umgang mit dem Mountainbiken und dem zunehmenden Ansturm der E-Biker auf die Bergwelt gerungen. Der DAV sieht Pedelecs kritisch, dennoch müsse mn der Entwicklung Rechnung tragen und Regelungen finden.

Der Verein feiert sein Jubiläum mit diversen Veranstaltungen. Eine Ausstellung zum Jubiläum im Alpinen Museum in München widmet sich der Geschichte des Verbandes. Vorträge in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften befassen sich mit dem Thema »Die Alpen. Der gefährdete Traum«.

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