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Datev wächst mit digitalen Lohnabrechnungen

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Robert Mayr
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Robert Mayr, Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters Datev eG. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg (dpa) - Die fortschreitende Digitalisierung von Gehaltsabrechnungen und Steuererklärungen trägt weiter das Wachstum des IT-Dienstleisters Datev. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um 6,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro geklettert, sagte Vorstandschef Robert Mayr am Donnerstag in Nürnberg.


Wegen erheblicher Investitionen unter anderem in zusätzliches Personal sei allerdings das Betriebsergebnis von 74,6 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 60,6 Millionen Euro geschrumpft. »Wir gehen davon aus, dass wir auch 2020 und 2021 kräftig investieren werden«, sagte Finanzvorständin Diana Windmeißer. Aus dem Ergebnis von 2019 sollen 45,5 Millionen Euro an die Genossenschafter zurückfließen.

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Datev hatte im vergangenen Jahr 100,4 Millionen Euro investiert und mehr als 320 Mitarbeiter eingestellt. Das Unternehmen beschäftigte damit nach Mayrs Angaben zum Jahresende 7927 Mitarbeiter. Für die nächsten Jahre sei ein weiterer Beschäftigungsaufbau geplant, jedoch in gedrosseltem Tempo.

»Die Geschäftsmodelle ändern sich weiter«, sagte Mayr. Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Kunden etwa für digitale Belegbuchungen von 312 000 auf 447 000 gewachsen. 1,1 Millionen Menschen profitierten inzwischen von der rein digitalen Lohnabrechnung bei Datev. Im vergangenen Jahr seien 160 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen digital verarbeitet worden.

Datev ist ein genossenschaftlich organisierter IT-Dienstleister, der sich vor allem auf die Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern spezialisiert hat. Der Genossenschaft gehören nach Firmenangaben mehr als 40 000 Mitglieder an. Datev betreut derzeit 350 000 Kunden, vor allem in Deutschland.

Präsentation Zahlen Datev 2019


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