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Coronavirus sorgt für Geisteroper vor leeren Rängen

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Bayerische Staatsoper
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Blick auf die Bayerische Staatsoper. Foto: picture alliance / Marc Müller/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Geisteroper in München: Die Bayerische Staatsoper will während der Schließung wegen des Coronavirus ausgewählte Stücke trotzdem auf die Bühne bringen - vor leeren Rängen. Zuschauer könnten die Aufführungen live übers Internet verfolgen, sagte ein Sprecher am Dienstag in München. Livestreams seien unter anderem geplant von dem Akademiekonzert am 16. März und von der Premiere des Balletts »Schwanensee«. Zudem werde die Oper einzelne Vorstellungen als Video-on-Demand anbieten. Ein entsprechender Online-Spielplan soll in Kürze im Internet veröffentlicht werden.


Von der Schließung betroffen ist auch die Uraufführung »7 Deaths of Maria Callas« der Performance-Künstlerin Marina Abramovic am 11. April. Die Proben liefen trotzdem weiter, sagte der Opernsprecher. Ob und wann die Zuschauer das Stück erstmals sehen können, dazu machte er noch keine Angaben. Man werde aber einen Weg finden.

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Im Freistaat wurden alle staatlichen Theater, Konzertsäle und Opernhäuser vom 11. März bis zum Ende der Osterferien am 19. April geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Das Geld für Eintrittskarten werde man erstatten, sagte Kunstminister Bernd Sibler (CSU). Allein für die Opern rechne man mit Kosten von rund vier Millionen Euro.

Auch viele andere Häuser und Kultureinrichtungen in Bayern sind in nächster Zeit dicht. So entschied die Stadt München am Dienstag, die Philharmonie, die Kammerspiele, das Volkstheater und das Deutsche Theater zu schließen.

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