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Corona-Videokonferenz war ungeschützt von außen zugänglich

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München (dpa/lby) - Das Innen- und das Gesundheitsministerium in Bayern sind wegen einer von außen frei zugänglichen Videokonferenz unter Erklärungsdruck geraten. Das Magazin »c't« schrieb am Mittwoch, bis vor kurzem sei es möglich gewesen, virtuelle Konferenzräume ohne jegliche Authentifizierung oder Angabe eines Namens zu betreten. In einem Fall stieß das Magazin bei Recherchen demnach auf eine aktive Konferenz, in der sich drei Teilnehmergruppen besprachen: der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), ein Stab aus etwa 20 Personen und sechs Personen in einem Konferenzraum der Polizei.


Die beiden Ministerin bestätigten den Sachverhalt. Bei der Videokonferenz ging es demnach um das Thema Coronavirus. Die von dem Magazin genannten 20 Personen saßen im Krisenstab hierzu zusammen.

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Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums erklärte am Mittwoch, der öffentliche Zugang sei wegen der Teilnahme von Personen außerhalb des bayerischen Behördennetzes zwingend erforderlich. »Der Zugang wurde jedoch umgehend passwortgeschützt.« Die während der Konferenz besprochenen Sachverhalte würden ohnehin anschließend veröffentlicht.

Das Ministerium stellt nun möglicherweise eigene Nachforschungen an. »Der Mitschnitt erfordert Kenntnis von Zeit und virtuellem Ort der Videokonferenz. Es wird geprüft, ob durch die Weitergabe dieser Daten an den Verlag ein disziplinarrechtlicher und/oder strafrechtlicher Tatbestand verwirklicht wurde«, sagte der Ministeriumssprecher.


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