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Corona-Maske kann Täter-Identifizierung erschweren

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Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen
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Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München/Wiesbaden (dpa) - Das Tragen einer Corona-Alltagsmaske kann nach Einschätzung von Ermittlern die Identifizierung von Straftätern erschweren, verhindert sie aber nicht automatisch. Bei der Gesichtserkennung sei vor allem auch die Augenpartie wichtig, sagte Bernhard Egger vom bayerischen Landeskriminalamt (LKA) in München, wo die Ermittler viel mit Gesichtsprogrammen zur Identifizierung von Verdächtigen arbeiten.


Nach Einschätzung des hessischen Landeskriminalamtes in Wiesbaden wird das Wiedererkennen von Verdächtigen durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zwar erschwert. »Allerdings lassen Aufnahmen von Überwachungskameras grundsätzlich auch andere Merkmale zur Identifizierung zu«, teilte das LKA mit und nannte als Beispiele Größe, Statur, Kleidung oder Schuhe. »Grundsätzlich ist zu sagen, dass Videoüberwachungssysteme ein wirksames Mittel - auch zu Zeiten der Corona-Pandemie - zur Aufklärung von Straftaten sind.«

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Infos BKA zu Gesichtserkennung

§81b Strafprozessordnung - Erkennungsdienstliche Maßnahmen bei Beschuldigten


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