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Corona erschwert Abschied von Toten

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Ein Sarg wird für eine Trauerfeier hergerichtet
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Ein Sarg wird in den Räumen des Bestatters AETAS für eine Trauerfeier hergerichtet. Foto: Felix Hörhager/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Corona-Krise hat bei vielen Trauernden die Angst vor dem Tod und dem Abschiednehmen von Verstorbenen nach Einschätzung eines Bestatters deutlich erhöht. Dabei sei dieser Trauerprozess wichtig, sagte der Gründer des Bestattungsinstitut Aetas Lebens- und Trauerkultur in München, Florian Rauch. Dazu zähle, den Toten noch einmal zu sehen. Auch während der schärfsten Maßnahmen habe er versucht, zumindest dem nahen Familienkreis diesen Abschied zu ermöglichen. In vielen Fällen sei das aber nicht möglich gewesen.


Und auch die Trauergespräche führe sein Team vorwiegend am Telefon. Es sei aber etwas Anderes, wenn man in der Nähe des Gesprächspartners sei und beispielsweise seine Mimik sehe. »Das sind Sachen, die gerade in unserer Begleitung aktuell nicht da sind und die das Begleiten von Trauernden und auch dieses Anstoßen des Trauerprozesses sehr schwer machen«, sagte Rauch. Daher hoffe er auf eine weitere Normalisierung.

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Seit acht Wochen ändere sich bei den Vorgaben für Bestattungen und Trauerfeiern fast täglich etwas, sagte der Bestatter. Anfangs hätte es keine Trauerfeiern mehr in Aussegnungshallen geben dürfen. Das sei inzwischen für eine begrenzte Anzahl an Personen erlaubt. Und auch die zulässige Gesamtzahl an Trauergästen am Grab auf einem Friedhof sei erhöht worden. Derzeit sind hier maximal 50 Menschen erlaubt.

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