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Clan-Kriminalität: Luxusautos und Geld beschlagnahmt

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Kampf gegen die internationale Clan-Kriminalität haben hessische Ermittler die Wohn- und Geschäftsräume von drei mutmaßlichen Bandenmitgliedern durchsucht. Dabei stellten sie Bargeld und Luxusautos im Wert von rund 350 000 Euro sicher. Festnahmen gab es nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt vom Donnerstag nicht. Im Visier der Fahnder standen drei 20, 24 und 42 Jahre alte Männer. Sie sollen als Teil eines weit verzweigten Familiengeflechts jahrelang beim Handel mit teuren Autos Steuern hinterzogen haben.


Die Ermittlungen richten sich den Angaben zufolge gegen insgesamt 31 Mitglieder »mehrerer miteinander verbundener Familienverbände«. Den Gesamtschaden schätzen die Ermittler auf mehr als 2,6 Millionen Euro. Seit mehr als zwei Jahren seien sie den Verdächtigen auf der Spur. Gegen zwölf von ihnen wurden bereits Anklagen erhoben. Die Durchsuchungen fanden zwischen Mittwoch vergangener Woche (21. Oktober) und Mittwoch dieser Woche (28. Oktober) im Wetteraukreis, im Landkreis Offenbach und im Landkreis Aschaffenburg in Bayern statt.

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Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt


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