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Busunternehmen demonstrieren für Hilfen und Öffnung

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München (dpa/lby) - Die bayerischen Reisebusunternehmer wollen für Finanzhilfen und die Erlaubnis demonstrieren, den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Am Dienstagmorgen soll dazu ein Korso aus 50 Reisebussen beim bayerischen Wirtschaftsministerium vorfahren, wie der Landesverband der Branche am Montag mitteilte. Mehr seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl. Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.


Die Busunternehmern beklagen, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise »seit acht Wochen ohne jegliche Einnahmen und immer noch ohne eine Perspektive auf Lockerungen« seien. Sie fordern nun finanzielle Hilfen und eine »baldige Öffnung des Reisebusverkehrs« parallel zur Hotellerie.

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Der Verband beschreibt die Lage der Unternehmen dramatisch: »Tausend familiengeführte Betriebe stehen allein in Bayern vor einem Scherbenhaufen.« Die komplette Flotte stehe still, Neubuchungen blieben aus, während Kundengelder zurückgezahlt werden müssten und die Fahrzeuge weiter Kosten verursachten. Die bisher aufgelegten Hilfen reichten »bei weitem nicht aus«.


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