Bundestrainer Rödl: »Spieler laufen auf dem Zahnfleisch«

Henrik Rödl
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Der Basketball-Bundestrainer: Henrik Rödl. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild Foto: dpa

Berlin (dpa) - Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl hat sich für weniger Spiele in der Bundesliga mit den Playoffs ausgesprochen als in dieser Saison. Mit Blick auf über 80 Partien der beiden Finalteilnehmer Alba Berlin und Bayern München sagte der ehemalige Profi in einem Interview der »Berliner Morgenpost« (Mittwoch): »Ich finde, das ist eine Situation, die unbedingt verändert werden muss. Die Spieler laufen auf dem Zahnfleisch.«


Der Auftakt der Finalserie »Best of Five« zwischen den Berlinern und den Münchnern war für Mittwoch in der Hauptstadt angesetzt. Spiel zwei steigt am Donnerstag ebenfalls in Berlin, ehe es schon Samstag in München weitergeht. Steht dann noch kein deutscher Meister fest - drei Siege sind notwendig -, ist Partie Nummer vier für Sonntag wieder in München und das fünfte Spiel am Dienstag in Berlin geplant.

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Natürlich seien die Kader groß, um die Belastungen in irgendeiner Form zu kompensieren. »Die hohe Zahl der Spiele kommt ja nicht überraschend. Trotzdem finde ich, dass man diese Situation schon mal überdenken darf. Schauen, ob man da nicht irgendwas verkürzen kann«, betonte Rödl mit Blick auf das Saison-Mammutprogramm.

Es sei sicher auch überlegt worden, den Modus in »Best of Three« zu ändern, so dass es maximal drei Spiele gibt. »Aber jetzt ist es so, dass in der entscheidenden Finalserie vier Spiele an fünf Tagen stattfinden sollen. Das ist eine extreme Belastung für die Spieler«, beklagte Rödl.

© dpa-infocom, dpa:210609-99-920060/2

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