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Bombenblindgänger bei Nürnberg kontrolliert gesprengt

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Einzelnes Polizei-Blaulicht
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Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei. Foto: Stefan Puchner/Archiv Foto: dpa

Täglich rollen Zehntausende Autos über die Autobahn Nürnberg-Feucht. Dass direkt daneben jahrzehntelang ein Bombenblindgänger verborgen war, offenbarten erst Arbeiten an der Schnellstraße. Eine kontrollierte Sprengung beendete die Zwangspause auf der Baustelle.


Nürnberg (dpa/lby) - Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Montag auf einer Autobahnbaustelle im Süden Nürnbergs einen Bombenblindgänger kontrolliert gesprengt. Die 250 Pfund schwere US-Fliegerbombe sei mit einem kaum hörbaren Explosionsknall detoniert, berichtete ein Polizeisprecher. Mit Sand und Wasser gefüllte Säcke hätten die Druckwelle der Explosion aufgefangen und abgemildert. Die Experten hätten den unweit des Autobahnkreuzes Nürnberg-Süd entdeckten Blindgänger in einem Erdloch gezündet.

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Eine Entschärfung der Bombe wäre nach Einschätzung des Sprengmeisters zu heikel gewesen. Die Sprengung war zunächst für den frühen Nachmittag geplant, verzögerte sich aber wegen einer in der Nähe verlaufenden Erdgasleitung. Erst nachdem klar war, dass für die Leitung keine Gefahr bestand, konnten die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes mit den Vorbereitungen für die Sprengung beginnen. Entdeckt worden war die Fliegerbombe bei Baggerarbeiten in einer Böschung neben der Autobahnbaustelle.

Zuvor hatten Einsatzkräfte ein Gebiet im Umkreis von 500 Metern um die Bombenfundstelle abgesperrt, die inmitten eines Waldgebiets liegt. Ein Polizeihubschrauber kontrollierte zudem mit einer Wärmebildkamera, ob sich in der Nähe des Explosionsortes noch Spaziergänger oder Jogger aufhielten. Zusätzlich fuhren Polizeistreifen die Waldwege ab. Die angrenzende Autobahn Nürnberg-Feucht (A73) blieb wegen der Sprengung für knapp 20 Minuten gesperrt. Am frühen Abend war sie aber wieder passierbar.

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