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BN: Bei Vergabe von Corona-Geldern auf Nachhaltigkeit achten

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Richard Mergner, Landesbeauftragter des Bund Naturschutz Bayern
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Richard Mergner, Landesbeauftragter des Bund Naturschutz Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Der Bund Naturschutz (BN) fordert, bei den Finanzhilfen für Unternehmen in der Corona-Krise auf Nachhaltigkeit zu achten. »Alle Gelder, insbesondere die Gelder an große Unternehmen, müssen darauf geprüft werden, ob sie neben ihrer kurzfristigen Wirkung auch langfristigen gesellschaftlichen Nachhaltigkeitszielen wie Klima- und Artenschutz dienen«, sagt der Vorsitzende Richard Mergner in einer gut siebeneinhalb Minuten langen Videobotschaft. »Das heißt auch wieder mehr Läden innerorts statt Supermärkte auf der grünen Wiese, mehr Ökolandwirte in der Region und erneuerbare Energie vor der Haustür. Dezentral ist krisensichererer.«


Ferner fordert Mergner in dem Video ein »weitsichtiges Konjunkturprogramm« und einen »Green Deal« für Deutschland, der Menschen sozial absichere, neue Arbeitsplätze schaffe und den Weg in eine klimafreundliche Zukunft mit starken regionalen Kreisläufen weise. »Wir müssen die Fehler früherer Krisen vermeiden.«

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Die Corona-Krise betrifft den Verband auch direkt, wie es in der am Mittwoch verbreiteten Mitteilung heißt: So arbeiten viele Mitarbeiter nun von zu Hause aus, seien per Telefon und Mail aber erreichbar. Und die für Mai geplante Delegiertenversammlung werde abgesagt.

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