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Blasmusiker: »Hälfte der Vereine hat Existenzsorgen«

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Blasmusik
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Mitglieder einer Blaskapelle spielen. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild Foto: dpa

Aschaffenburg (dpa/lby) – Die Corona-Krise und der Ausfall von Veranstaltungen setzen den Blasmusikvereinen im Freistaat zu. »Das Geld fehlt hinten und vorne. Die Hälfte der Vereine hat Existenzsorgen«, sagte Peter Winter, Präsident des Bayerischen Blasmusikverbands, dem »Main-Echo« in Aschaffenburg. Während Einnahmen durch ausgefallene Feste und Konzerte fast komplett weggebrochen seien, blieben beispielsweise Kosten für Dirigenten, Ausbilder, Technik und Instrumente bestehen.


Die Musikvereine forderten deshalb dringend Lockerungen. »Wenn die Biergärten demnächst aufmachen, dann muss auch die Musik spielen dürfen. Das lässt sich so einrichten, dass die Corona-Regeln eingehalten werden«, so Winter. Proben in Kleingruppen, Einzelunterricht in Musikheimen und Standkonzerte seien auch mit eineinhalb Metern Abstand realisierbar.

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Trotz aller Einschränkungen würden ausfallende Orchesterproben und Unterrichtsstunden aber nicht dafür sorgen, dass der Nachwuchs die Begeisterung für die Blasmusik verliere, sagte Winter. »Wer mit Leidenschaft Musikant ist, lässt sich auch von Corona nicht von seinem Weg abbringen.«

Beitrag "Main-Echo"


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