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Beschränkungen: Ex-Anwaltverein-Chef fordert Nachbesserungen

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Ulrich Schellenberg
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Ulrich Schellenberg schaut in die Kamera. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der ehemalige Präsident des Deutschen Anwaltvereins (DAV), Ulrich Schellenberg, hat die bayerische Staatsregierung aufgefordert, bei der Ausgangsbeschränkung wegen der Corona-Pandemie nachzubessern. »Rechtsanwälte und Notare müssen auch während der Ausgangsbeschränkung in Bayern Mandanten empfangen dürfen«, sagte Schellenberg am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Derzeit gelte während der Ausgangsbeschränkung in Bayern ein Besuch in einer Anwaltskanzlei oder beim Notar nicht als Ausnahme.


Bei vielen familienrechtlichen Auseinandersetzungen sei ein Aufschub aber nicht möglich, auch klein- und mittelständische Unternehmen bräuchten jetzt dringend Beratung. Ältere Menschen benötigten außerdem Hilfe bei Patientenverfügungen oder beim Aufsetzen ihres Testaments. »Hier gilt es dringend, die aktuellen Regelungen zu ergänzen.«

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