Bayern will Messen rechtzeitig für IAA wieder erlauben

München (dpa/lby) - Bayern stellt die Weichen in Richtung IAA. Spätestens ab September sollen im Freistaat wieder Messen möglich sein, sofern sich das Infektionsgeschehen weiter positiv entwickelt, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte nach einer Sitzung des Kabinetts, er habe die Hoffnung, »dass eine IAA mit Hygieneschutzkonzept möglich ist«. Die Internationale Automobilausstellung soll im September in München stattfinden.


Bereits im Juli soll es eine erste »Pilotmesse« geben, wie Söder sagte. Bei der TrendSet vom 10. bis 12. Juli sollen Hygienekonzepte erprobt werden.

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Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nannte die IAA einen »Lichtblick«, der für Hoteliers, Taxifahrer, Handel und die ganze Wirtschaft Wertschöpfung bringen werde. Er sei überzeugt, dass man wieder Messen abhalten können werde. In seinen Augen sei das mehr als verantwortbar.

Autobranche und Messe München haben sich bereits zur IAA bekannt: »Wir gehen fest davon aus, dass die IAA Mobility stattfindet«, hatte ein Sprecher der Messe Anfang Mai gesagt, nachdem die Absage des Oktoberfestes bekannt geworden war. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) betonte damals, an den Plänen habe sich nichts geändert.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-645251/2


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