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Bayerischer Kabarettpreis geht an Max Uthoff

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Preisträger Max Uthoff (r)
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Detlef Simon (Desimo, l-r), Sonderpreis-Gewinner, Moderator Frank Lüdecke, Lisa Catena, Förderpreis-Gewinnerin, und Preisträger Max Uthoff stehen bei der Verleihung des Deutschen Kabarett-Preises auf der Bühne. Foto: Berny Meyer/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der Bayerische Kabarettpreis geht in diesem Jahr an den Münchner Max Uthoff (52, »Die Anstalt«). Seine Interpretationen des »Weltwahnsinns« seien packend und mitreißend, erklärte der Bayerische Rundfunk (BR) am Freitag in München. Ob er »sezierend Politikerlügen entlarvt oder Wirtschaftszusammenhänge auseinanderklamüsert - immer hat man ein Aha-Erlebnis, eine Erkenntnis, zu der man vermutlich alleine nicht gefunden hätte.« Dafür erhält Uthoff den Hauptpreis des Bayerischen Kabarettpreises, den der BR dieses Jahr zum 22. Mal vergibt.


Den Ehrenpreis bekommt Maren Kroymann (70, »Nachtschwester Kroymann«). Sie decke Diskriminierungen, strukturellen Frauenhass oder überholte Rollenbilder auf, so der BR. Kroymann parodierte außerdem unter anderem Brigitte Macron, Ursula von der Leyen oder Uschi Glas.

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Der 44-jährige Sebastian Krämer wird mit dem Musikpreis ausgezeichnet. Die Komikerin Tahnee (27) erhält den Preis als Senkrechtstarterin.

Die Preisverleihung findet am 26. Oktober im Münchner Lustspielhaus statt. Durch den Abend führt Django Asül. Der BR strahlt die Übertragung am 29. Oktober im Fernsehen aus.


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