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Bayerischer Außenhandel auf Erholungskurs

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Fürth (dpa/lby) - Der bayerische Außenhandel kommt langsam aus dem Corona-Loch. Im Juli lagen die Exporte mit 15 Milliarden Euro zwar noch um 11,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats, im Vergleich zum Juni ging es allerdings um 12,6 Prozent nach oben, wie das Landesamt für Statistik in Fürth am Mittwoch mitteilte. Die Importe lagen mit 14,9 Milliarden Euro um 11,5 Prozent unter dem Vorjahresmonat aber 7,9 Prozent über dem Juni. Der Tiefpunkt des Einbruchs war im April: Damals lagen die Exporte um 41 und die Importe um 32 Prozent unter dem Vorjahresmonat.


»Auch wenn unsere Ausfuhren im Vergleich zu 2019 noch immer deutlich im Minus liegen, macht die zügige Erholung Hoffnung«, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Die Lage in wichtigen Absatzmärkten bleibe aber schwierig, insbesondere im wichtigsten Exportmarkt USA.

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Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft spricht angesichts der Zahlen von einer »leichten Erholung«. Sorge bereitet Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt allerdings, dass die Exporte von Auto- und Zuliefererindustrie der Erholung hinterherhinken. »Wir haben im Automobilsektor noch einen langen Aufholprozess vor uns«, betont er. Der Sektor sei für Bayern besonders wichtig und wirke sich auch auf andere Branchen wie Chemie, Stahl und Maschinenbau aus.


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