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Bayerische Start-ups: Corona-Krise bremst Investitionen kaum

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Frankfurt/Main (dpa/lby) - Bayerische Start-ups wurden vergangenes Jahr trotz Corona-Krise reichlich mit Geld versorgt. Insgesamt fuhren sie 1,509 Milliarden Euro an Finanzierungen ein, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft EY hervorgeht. Das ist zwar ein Minus von 2,6 Prozent aber deutlich besser als der bundesweite Rückgang um mehr als 15 Prozent.


Im Ranking der Bundesländer liegt Bayern demnach auf Rang zwei hinter Berlin, das auf eine rund doppelt so hohe Finanzierungssumme kommt. Allerdings holte Bayern vergangenes Jahr auf, da die Finanzierungssummen in Berlin um gut 17 Prozent sanken. Die anderen Bundesländer sind im Vergleich allesamt weit abgeschlagen: Rang drei geht an Nordrhein-Westfalen mit 196 Millionen Euro.

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Die höchste Einzelfinanzierung in Bayern waren vergangenes Jahr 218 Millionen für das Flugtaxi-Start-up Lilium. In der Corona-Krise floss EY zufolge deutlich mehr Geld in Start-ups aus der Gesundheitsbranche, aber auch Mobilitätsfirmen standen bei Investoren hoch im Kurs. Im Gesundheitsbereich lag Bayern noch vor Berlin auf dem ersten Platz, im Bereich Mobilität auf dem zweiten.

Presse EY


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