Baumärkte und Drogerien können künftig Schnelltests anbieten

Klaus Holetschek (CSU) spricht auf einer Pressekonferenz
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Klaus Holetschek (CSU), Gesundheitsminister von Bayern, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Matthias Balk/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Im Kampf gegen die Corona-Pandemie können sich in Bayern künftig auch Drogerien oder Baumärkte als Bürgerteststelle registrieren. »Diese Neuerung ist ein weiterer Meilenstein«, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Donnerstag. Niemand solle lange suchen müssen, wenn er einen Schnelltest mit Nachweis braucht, um etwa seinen Alltagsgeschäften nachgehen zu können


Die Einrichtungen müssen sich auf der Webseite des Bayerischen Gesundheitsministeriums registrieren. Sie können sich die Tests auf dem freien Markt selbst beschaffen und mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns abrechnen, wie das Ministerium mitteilte. »Die Kosten trägt der Bund«, hieß es.

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Bislang waren die Antigen-Schnelltests vor allem in lokalen Testzentren, bei Ärzten und Apotheken möglich. »So bieten mittlerweile mehr als 1150 Apotheken im Freistaat kostenlose Testungen an«, sagte Holetschek.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-580845/2


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