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Bauern mit Spargelsaison zufrieden

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München (dpa/lby) - Bayerns Landwirte sind mit der Spargelsaison in diesem Jahr zufrieden. Nach einem milden Frühjahrsbeginn habe ein Kälteeinbruch das Wachstum der Spargelstangen zwar zunächst gebremst, sagte eine Sprecherin des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) am Montag. Jedoch: »Die Bauern beklagen sich nicht«, sagte sie. Letztlich seien Angebot und Nachfrage weitgehend ausgeglichen gewesen. Lediglich rund um Feiertage habe es zu wenig gegeben. Auch Peter Strobl, Geschäftsführer des Spargelerzeugerverbandes Südbayern in Schrobenhausen, sprach von einer zufriedenstellenden Saison.


Im vergangenen Jahr sei die Ernte zu groß ausgefallen, so dass der Markt übersättigt gewesen sei, sagte die BBV-Sprecherin. Das habe die Preise gedrückt. Heuer sei der Preis wieder gut gewesen. Im Durchschnitt kostete ein Kilogramm des weißen Gemüses 10,80 Euro, 2018 waren es dem BBV nach 9,80 Euro. Fränkischer Spargel war mit 9,50 Euro am günstigsten, Schrobenhausener kostete 10,75 Euro und Spargel aus Abensberg lag bei 12,25 Euro. Strobl kritisierte, dass Supermärkte schon zu Saisonbeginn günstigen Spargel angeboten hätten, was den Direktverkauf unter Druck gesetzt habe.

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