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Basketballer kämpfen: Neue Schiedsgerichtsverhandlung

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Nürnbergs Geschäftsführer Ralph Junge
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Nürnbergs Geschäftsführer Ralph Junge. Foto: Frank Molter/Archivbild Foto: dpa

Die Nürnberg Falcons schöpfen im Kampf um die Erstligalizenz ihre Mittel aus. Der sportliche Aufsteiger in die Basketball-Bundesliga zieht wieder an den Grünen Tisch.


Nürnberg (dpa/lby) - Die Nürnberg Falcons finden sich mit der verwehrten Lizenz für die Basketball-Bundesliga (BBL) nicht ab. Die Verantwortlichen des sportlichen Aufsteigers in die höchste deutsche Spielklasse haben Einspruch gegen die jüngste Entscheidung der BBL eingelegt und erneut das Schiedsgericht angerufen. Dies teilten die Nürnberger am Dienstag mit.

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»Gemeinsam mit unseren Anwälten haben wir fristgerecht Einspruch gegen die neuerliche Entscheidung der BBL eingelegt. Somit wird die Schiedsgerichtsverhandlung wieder aufgenommen«, erklärte Nürnbergs Geschäftsführer Ralph Junge. Insbesondere die Zusagen der Stadt Nürnberg seien bisher kontinuierlich abgeschmettert worden. Durch den so entstandenen Zeitverlust seit dem ersten Lizenzantrag Mitte April verschiebe sich die Umsetzung einer neuen Spielstätte in Nürnberg immer weiter, hieß es von Seiten der Falcons.

Anfang Mai erhielt Nürnberg aufgrund fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und einer nicht vorhandenen Spielstätte keine Lizenz, legte dagegen aber Einspruch ein. Bei der Verhandlung bekamen die Franken nochmals eine einwöchige Frist »zur Erbringung einer ganzen Reihe lizenzrelevanter Nachweise«. Die eingereichten Unterlagen wurden vom Gutachterausschuss sowie dem Lizenzligaausschuss abgelehnt. »Knackpunkte sind die Fertigstellung des Hallenbaus und die damit verbundene Kalkulation der Zuschauereinnahmen«, erklärte Junge.

In der vergangenen Woche gab der Lizenzligaausschuss dann bekannt, dass dem Club »aufgrund der unveränderten Nicht-Erfüllung wesentlicher Anforderungen des BBL-Lizenzstatus« die Teilnahme an der neuen Saison in der höchsten deutschen Spielklasse weiter verweigert wird.

Sollte die Lizenzverweigerung weiter bestätigt werden, würden in der neuen Saison nur 17 Teams in der Bundesliga an den Start gehen. Ein Wildcard-Verfahren für den freigewordenen Platz ist auch noch möglich. Ob es dazu kommen wird, muss dann eine Gesellschafterversammlung entscheiden.

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