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Bank-Vorstand soll 1,7 Millionen Euro veruntreut haben

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Schriftzug "Polizei"
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Der Schriftzug "Polizei" an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild Foto: dpa

Emtmannsberg/Hof (dpa/lby) - Mehr als 1,7 Millionen Euro soll ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Emtmannsberg (Landkreis Bayreuth) abgezw eigt haben. Gegen den 51-Jährigen werde wegen Untreue ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Hof am Dienstag mit.


Seit mindestens Anfang 2015 soll der Mann seine Stellung ausgenützt haben, um immer wieder Gelder aus den Kassen der Bank zu entnehmen oder falsch abzubuchen. Laut Staatsanwaltschaft finanzierte er damit zwei Immobilien und seinen Lebensunterhalt. Außerdem soll er knapp 224 900 Euro an einen Geschäftsmann aus Bayreuth gegeben haben.

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Der 51-Jährige wurde im Juni 2019 festgenommen und war zwei Monate in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Untreue in 38 Fällen vor, gegen den 46-jährigen Geschäftsmann wird wegen Geldwäsche in sechs Fällen ermittelt.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-554345/2

Mitteilung der Staatsanwaltschaft


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