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Automobilzulieferer-Krise: Altmaier will nach Bamberg kommen

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Wolken ziehen über ein Firmenschild von Michelin
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Wolken ziehen über ein Firmenschild von Michelin. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild Foto: dpa

Bamberg/Berlin (dpa/lby) - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will nach Bamberg kommen, um die Region angesichts der Krise der Automobilzulieferer zu unterstützen. Bei seinem Besuch im Frühjahr 2020 soll über konkrete Fördermöglichkeiten gesprochen werden, sagte ein Sprecher des Landratsamts Bamberg im Anschluss an ein erstes Krisengespräch mit dem Minister am Montag.


Nach Vorstellung der beteiligten Politiker und Betriebsräte soll die Region Bamberg zu einem Reallabor werden. Dabei soll insbesondere die Brennstoffzelltechnologie als neues Geschäftsfeld der Firma Bosch gefördert werden, teilte der Sprecher des Landratsamts mit. Das Bundeswirtschaftsministerium wolle Fördergelder dafür prüfen.

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Bamberger Politiker und Betriebsräte von Bosch, Michelin und Schaeffler hatten den Wirtschaftsminister in einem Brief von Oktober um Hilfe gebeten. Rund 20 000 Menschen arbeiten dort in der Automobilzuliefererbranche. Viele Menschen bangen um ihre Jobs.

So sind fast 860 Mitarbeiter sind von der Werksschließung des Reifenherstellers Michelin in Hallstadt (Landkreis Bamberg) betroffen. Unklar ist noch, wie viele Arbeitsplätze Brose in der Region streichen wird.

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