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Ausstellung bringt Instagram-Fotos ins Museum

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Nürnberg (dpa/lby) - Normalerweise sind die Fotos nur auf Instagram zu sehen, doch eine Ausstellung bringt sie jetzt ins Museum. Die Nürnberger Igers - kurz für Instagram-User - posten auf dem sozialen Netzwerk regelmäßig Bilder von der Stadt. Zu sehen sind dort viele malerische Sonnenauf- und -untergänge, interessante Architektur und außergewöhnliche Details, aber auch verdeckte Seiten. Gerade diese wollte die Stadt und das Museum für Industriekultur mehr in den Mittelpunkt rücken und lud im Dezember die Instagram-Gemeinde zum Fotowettbewerb »Igers meet Industriekultur« ein.


In der gleichnamigen Ausstellung sind von Donnerstag (13. Februar) an 100 Fotos zu sehen, die eine Jury ausgewählt hat. Diese thematisieren die Stadt als Lebensraum und zeigen den gesellschaftlichen Wandel. »Wir wollten einen Blick auf andere Seiten der Stadt werfen - auf solche, die nicht so strahlen«, sagte Museumsleiterin Monika Dreykorn. Zu sehen sind zum Beispiel Hinterhöfe, eine leere Fabrikhalle, ein Obdachloser und ein verrostetes Fahrrad im Wasser.

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2015 hatte das Online-Büro der Stadt Nürnberg zum ersten Mal eine Ausstellung mit Instagram-Fotos organisiert, auch 2016 und 2017 gab es welche. Nun wandert die Werkschau erstmals ins Museum. Die Igers sind nach Angaben von Dreykorn alles Hobby-Fotografen, aber viele seien sehr ambitioniert wie man in der Ausstellung sehen könne. »Es sind keine Schnappschüsse wie man sie sonst von sozialen Netzwerken kennt«, sagte Dreykorn. »Das sind schon Fotos mit künstlerischem Anspruch.«

Infos zur Ausstellung