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ASB-Verband Erlangen-Höchstadt muss Insolvenz beantragen

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Arbeiter Samariter Bund
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Das Foto zeigt das Logo am Dach der Zentrale des Arbeiter Samariter Bundes (ASB). Foto: Roland Weihrauch/dpa Foto: dpa

Erlangen (dpa/lby) - Der Regionalverband Erlangen-Höchstadt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) hat Antrag auf ein Insolvenzverfahren stellen müssen. Die Liquiditätsprobleme seien nur eine indirekte Folge des Abrechnungsskandals beim bayerischen ASB, sagte ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters, des Anwaltsbüros Schultze&Braun, am Montag der Deutschen Presse-Agentur.


Der Landesverband habe bisher den Regionalverband über Kredite gestützt und damit Lücken geschlossen. Dies sei nun wegen der notwendigen Rückstellungen beim Landesverband nicht mehr möglich.

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Der Regionalverband Erlangen-Höchstadt habe in den Jahren des großen Zustroms von Flüchtenden sehr viel Flüchtlingsarbeit betrieben. Der Umsatz sei auf bis zu 4,5 Millionen Euro hochgeschnellt. 2018 seien die Umsätze jedoch auf 500 000 Euro zurückgegangen. Die Kosten hätten nicht genauso schnell reduziert werden können.

Im ASB-Landesverband kriselt es seit Monaten, weil mehrere einst führende Mitarbeiter im Verdacht stehen, im großen Stil Abrechnungen im Rettungsdienst gefälscht zu haben. Nach einer Untersuchung eines Wirtschaftsprüfers musste der Landesverband Rückstellungen für wahrscheinlich fällige Rückzahlungen an die Krankenkassen in Höhe von sechs Millionen Euro bilden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelt gegen drei Verdächtige. Der frühere Landesgeschäftsführer Thomas Klüpfel sieht sich auch Forderungen aus Zivilverfahren gegenüber.

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