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Apotheken sollen Selbsttests auch einzeln verkaufen dürfen

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Klaus Holetschek (CSU)
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Klaus Holetschek (CSU), Staatsminister für Gesundheit und Pflege, nimmt nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts an einer abschließenden Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der Verkauf von einzelnen Corona-Selbsttests aus Großpackungen ist in Apotheken bisher nicht erlaubt. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hält das für unpraktisch: »Ich werde die Regierungen anweisen, eine Vereinzelung der gelieferten Selbsttests durch die Apotheken zu dulden«, teilte er am Dienstag in München mit. »Das ist wichtig, damit sich so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich solche Tests auf unkompliziertem Weg bei der Apotheke ihres Vertrauens kaufen können.«


Nach Vorgabe des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte dürfen bisher Großpackungen von Selbsttests mit bis zu 100 Exemplaren in Apotheken nicht vereinzelt werden. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass einzelne Tests etwa ohne Gebrauchsanweisung verkauft werden.

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»Die Länder sind dafür zuständig, den Verkauf der Selbsttests zu überwachen«, sagte der Minister. »Auf dieser Grundlage wollen wir daher den Einzelverkauf in den Apotheken dulden. Ich habe keinen Zweifel, dass die Apotheken dies fachgerecht und unter höchsten Hygienevorkehrungen gewährleisten können.«

Die Verantwortung und Haftung liege im Falle einer Duldung bei den Apotheken.

© dpa-infocom, dpa:210330-99-22814/2


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