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Anwalt wegen Geldwäsche vor Gericht

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Blick auf das Landgericht in Würzburg
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Ein Hinweisschild kündigt das Landgericht in Würzburg an. Foto: Daniel Karmann/Archiv Foto: dpa

Würzburg (dpa/lby) - Weil er an der Geldwäsche von knapp einer Viertelmillion Euro beteiligt gewesen sein soll, steht ein Rechtsanwalt seit Montag in Würzburg vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 54-Jährigen vor, als Verteidiger eines Fonds-Managers mittels Überweisungen Geld vorm Staat verschleiert zu haben, das sein Mandant aus Straftaten erhalten hatte. Der Anwalt gab zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Würzburg an, dabei nicht geahnt zu haben, dass er etwas Rechtswidriges tat.


Hintergrund sind eine Reihe von Vermögenstraftaten in einem Geflecht verschiedener Investment-Unternehmen und Anlage-Fonds, bei denen Privatanleger ihr Geld verloren haben. Mehrere Beteiligte wie der Mandant des nun Angeklagten wurden zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Urteil im aktuellen Prozess soll am 6. Juni fallen.

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